TEACH 6
Die TEACH-Konferenz findet dieses Jahr vom 01.-03. Dezember in Berlin statt.
Auf der TEACH (Talking about Education Across Communities at Helmholtz) treffen sich alle, die sich für die Lehre engagieren. Lehrende, Bildungsforscherinnen und -forscher, Ausbildungskoordinatorinnen und -koordinatoren sowie Personalentwicklerinnen und -entwickler kommen zusammen, um sich über Lehrmethoden, Best Practices und Erfahrungen in der Lehre auszutauschen.
Ziel der Konferenz ist es, die Community der Lehrenden in der Helmholtz-Gemeinschaft und ihren Partnerinstitutionen zu stärken - denn eine hochwertige Ausbildung ist der Schlüssel für eine hochwertige Forschung.
Call for Abstracts
Die Einreichung von Beiträgen ist bis zum 18. September 2026 möglich.
TEACH 6 lebt vom Austausch, der aktiven Beteiligung seiner Community und vielfältigen Perspektiven. Daher sind Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Partnerinstitutionen herzlich eingeladen, das Konferenzprogramm mit eigenen Beiträgen mitzugestalten.
Gesucht werden Beiträge, die Erfahrungen, praxisnahe Ansätze, Forschungsperspektiven, Werkzeuge, Methoden oder Lessons Learned aus den Bereichen Lehre, Training und Qualifizierung im wissenschaftlichen Kontext vorstellen. Beiträge können sich auf das Konferenzthema Evidence-based Learning und die Lernwissenschaften beziehen; ebenso willkommen sind Einreichungen zu weiter gefassten Themen rund um Lehre, Moderation, Training und Kompetenzentwicklung.
Einreichungen sind in folgenden Formaten möglich:
- Vorträge (20 Minuten)
- Interaktive Workshops / Hands-on-Workshops (90–120 Minuten)
- Poster (Präsentation während der Postersession)
Highlights
Neben den Beiträgen aus unserer Community in der Helmholtz-Gemeinschaft bereichern auch dieses Mal externe Expert:innen die TEACH mit ihren einzigartigen Perspektiven und Impulsen.
Keynote mit Stephan Krusche
Stephan Krusche ist Professor für Applied Education Technologies und forscht an der Schnittstelle von Bildungstechnologien, Software Engineering, Mensch-Computer-Interaktion und Künstlicher Intelligenz. Er hat die Open-Source-Lern- und Forschungsplattform Artemis entwickelt, d#ie Lehrende und Lernende dabei unterstützt, Lehre und Lernen wirksamer zu gestalten.
Workshop 1: Problem-based Learning – Supporting great minds to become better mit Christoph Sprung
Wie lassen sich Studierende dazu anregen, sich aktiv mit Lerninhalten auseinanderzusetzen, eigene Lösungswege zu entwickeln und Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Problemorientiertes Lernen setzt genau hier an: Statt Wissen vor allem zu vermitteln, arbeiten Studierende an konkreten Fragestellungen und Fallbeispielen. Sie lernen, Probleme selbstständig zu analysieren, Lösungswege zu entwickeln und ihr Wissen anzuwenden. Gleichzeitig stärken sie wichtige überfachliche Kompetenzen wie selbstgesteuertes Lernen, Zusammenarbeit und kritisches Denken.
Für Lehrende verändert sich dabei die Rolle: Sie begleiten den Lernprozess, geben gezielte Impulse und unterstützen Studierende dort, wo sie Orientierung benötigen. Entscheidend für das Gelingen sind gut entwickelte Fallbeispiele, die Neugier wecken, zum Nachdenken anregen und unterschiedliche Lösungswege ermöglichen.
Im Workshop wird problemorientiertes Lernen direkt erlebbar: Die Teilnehmenden lernen die Methode zunächst selbst aus der Perspektive der Lernenden kennen. Anschließend entwickeln sie eigene problemorientierte Lernsettings für ihre Lehre und beschäftigen sich damit, wie sie Studierende auf unterschiedlichen Lernwegen wirkungsvoll begleiten können.
Workshop 2: Intercultural Aspects in Teaching and Learning mit Katharina Bonyhádi
Was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Kommunikationsgewohnheiten und kulturellen Prägungen gemeinsam lernen? Wie können Lehrende dazu beitragen, dass Verständigung, Beteiligung und Lernen auch in vielfältigen und internationalen Gruppen gelingen?
Diesen Fragen widmet sich dieser Workshop. Die Teilnehmenden setzen sich mit inter- und transkulturellen Perspektiven auf Lehren und Lernen auseinander und übertragen diese auf typische Situationen aus ihrer eigenen Bildungspraxis – in der Hochschullehre, Weiterbildung und anderen Bildungskontexten innerhalb von Helmholtz.
Im Workshop werden interkulturelle Lernaktivitäten praktisch erprobt und eigene Erfahrungen gemeinsam reflektiert. Ausgewählte theoretische Ansätze zu Inter- und Transkulturalität sowie Erkenntnisse zur Wirkung interkultureller Trainings liefern den Hintergrund, um Situationen aus der Praxis besser einzuordnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was das für die eigene Praxis bedeutet: Wie lassen sich unterschiedliche Perspektiven produktiv einbeziehen? Was unterstützt eine gute Kommunikation? Und wie können Lernumgebungen gestaltet werden, in denen sich Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen beteiligen und gemeinsam lernen können?
Die Teilnehmenden nehmen dafür konkrete Impulse, neue Perspektiven und erste Ideen mit, die sie auf ihre eigenen Lehr- und Lernsituationen übertragen können.
Die TEACH 6 auf einem Blick
Termin und Tagungsort
01.-03. Dezember 2026
HIDA Hub: Anna-Louisa-Karsch-Straße 2, 10178 Berlin
Die Anmeldung ist vom 5. Oktober bis zum 13. November 2026 möglich. Eine Teilnahme ist auch ohne Einreichung eines Beitrags möglich.

