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15.02.2021

Biologie der Krankheiten

Zu verstehen, wie das menschliche Genom genau funktioniert, kann dazu beitragen, die Entstehung vieler Krankheiten besser zu erklären. Der Computional Biologist Manolis Kellis vom MIT spricht in diesem Video-Podcast darüber, wie mithilfe der Erkenntnisse aus der Künstlichen Intelligenz manche Krankheiten in Zukunft behandelt werden können, warum große Forschungsstrukturen dafür erforderlich sind, und warum diese sich nicht nur auf eine Krankheit spezialisieren sollten.

In seiner Podcast-Reihe interviewt der MIT-Wissenschaftler Lex Friedman regelmäßig Forscher-Persönlichkeiten.

Die Erforschung des menschlichen Genoms wird weltweit betrieben – auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten an verschiedenen Helmholtz-Zentren. An den Einsatz von Technologien der künstlichen Intelligenz führt in der aktuellen Genom-Forschung kein Weg vorbei – das steht fest. Manolis Kellis vom MIT gibt im Gespräch mit dem AI-Experten Lex Fridman spannende Einblicke in das Thema und erklärt unter anderem auch, warum gerade für eine umfassende Erforschung genetischer Krankheitsursachen übergreifende Forschungsstrukturen notwendig sind.

Klicken Sie hier, um den Podcast zu hören.

Manolis Kellis ist Professor für Informatik am Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Bereich Computational Biology und Mitglied des Broad Institute von MIT und Harvard. Er ist Leiter der Computational Biology Group am MIT und Principal Investigator im Computer Science and Artificial Intelligence Lab (CSAIL) am MIT.

Kellis ist bekannt für seine Beiträge zur Genomik, Humangenetik, Epigenomik, Genregulation und Genomevolution. Er leitete unter anderem das NIH Roadmap Epigenomics Project zur Erstellung einer umfassenden Karte des menschlichen Epigenoms, und viele weitere Projekte zur Charakterisierung der Gene, zur Identifizierung der nicht-kodierenden Elemente und Schaltkreise des menschlichen Genoms sowie von Modellorganismen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist das Verständnis der Auswirkungen genetischer Variationen auf menschliche Krankheiten, unter anderem Diabetes, Alzheimer, Schizophrenie und Krebs.

Lex Fridman ist KI-Forscher und arbeitet an autonomen Fahrzeugen, Mensch-Roboter-Interaktion und maschinellem Lernen am MIT. In seinen Podcasts spricht er mit bekannten Persönlichkeiten über aktuelle Fragen und Entwicklungen naturwissenschaftlicher Forschung: Zu seinen Interviewgästen zählen Wissenschaftler wie Roger Penrose, Noam Chomsky, Richard Dawkins, aber auch Jack Dorsey und Elon Musk.

Inhalt:

00:00 - Einführung

08:05 – Die molekularen Grundlagen menschlicher Krankheiten

32:04 – Die tödlichsten Krankheiten

37:47 – Genetische Komponenten von Krankheiten

46:38 – Genetisches Verständnis von Krankheiten

1:02:25 – Eine einheitliche Theorie menschlicher Krankheiten

1:08:26 – Schaltkreise des Genoms

1:33:29 – CRISPR

1:45:06 – Mitochondrien

1:53:10 – Zukunft der biologischen Forschung

2:22:46 – Die genetischen Schaltkreise von Krankheiten

  

(Bei einigen Podcast-Playern sollten Sie auf die Zeitmarkierungen klicken können, um zum entsprechenden Abschnitt springen zu können.)

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