"IDEAS wird Wirklichkeit"

IDEAS bietet Promotionsmöglichkeiten in einer breiten Themenpalette – von Bioinformatik über Klimafolgenforschung und Biodiversität bis hin zu Toxikologie, Nachhaltigkeits- und Krebsforschung. Foto: Frank Bierstedt/HZDR

Mit IDEAS startet eine neue HIDS-School. Sie verbindet datengetriebene Methoden mit Fachwissen aus den Umwelt-, Lebens- und Gesundheitswissenschaften und schafft Raum für interdisziplinäre Promotionsforschung.

Große, heterogene Datensätze und hohe Unsicherheiten darin prägen viele Fragestellungen in den Umwelt- und Lebenswissenschaften.

Mit IDEAS - der Helmholtz School for Integrated Data Science in Environmental & Life Sciences - startet eine neue Data Science School, die genau an diesen Herausforderungen ansetzt.

IDEAS wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) getragen. Gemeinsam mit der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden entstehen interdisziplinäre Forschungsräume zu gesellschaftlich relevanten Fragen – von Klima und Umwelt bis hin zu Gesundheit und Lebenswissenschaften. 

Im Fokus stehen dabei unter anderem die Verbindung datenbasierter Verfahren mit physikalisch und biologisch fundierten Modellen, der Umgang mit unstrukturierten Daten sowie die Entwicklung robuster und nachvollziehbarer KI-Ansätze. 

In einer Zeit, in der wir enorme Datenmengen erzeugen und gleichzeitig vor globalen Krisen stehen, brauchen wir genau diese Brückenbauerinnen und Brückenbauer!

Sandra Hille, Koordinatorin der IDEAS am UFZ

An der IDEAS – wie auch an den anderen HIDS-Schools – absolvieren Promovierende ein strukturiertes Promotionsprogramm. Das interdisziplinäre Y-Supervisionsmodell bringt Datenwissenschaft und Domänenexpertise bewusst zusammen und fördert von Beginn an einen Perspektivenvielfalt. 

„Als in der Evaluation jemand sagte: Das klingt nach einer tollen Schule – ich kann mir vorstellen, das wird richtig gut, war für mich klar: IDEAS wird Wirklichkeit“, erinnert sich Sandra Hille, Koordinatorin der Research School am UFZ.

„In einer Zeit, in der wir enorme Datenmengen erzeugen und gleichzeitig vor globalen Krisen stehen, brauchen wir genau diese Brückenbauerinnen und Brückenbauer“, so Hille weiter. „Menschen, die Data Science und Fachwissen verbinden und mit neuen Methoden konkrete Lösungen entwickeln - in der Forschung, in der Anwendung und mit Blick auf gesellschaftliche Entscheidungen.“ 

IDEAS bringt starke Partner zusammen: die Helmholtz-Zentren UFZ und HZDR sowie die Universität Leipzig, die Technische Universität Dresden, CASUS und ScaDS.AI.

Derzeit sind acht Promotionsprojekte ausgeschrieben, die den Auftakt für die erste IDEAS-Kohorte bilden. Sie greifen zentrale gesellschaftliche Fragestellungen auf – von den Auswirkungen des Klimawandels und Umweltbelastungen über Biodiversitäts-, Text- und Citizen-Science-Analysen bis hin zu erklärbaren und vertrauenswürdigen KI-Ansätzen in der Toxikologie und der medizinischen Bildanalyse. Die Programmsprache ist Englisch, die Standorte sind Leipzig und Dresden.

Sandra Hille blickt dem Start der ersten Kohorte mit großer Vorfreude entgegen: „Jetzt, kurz vor dem Start der ersten Kohorte, freue ich mich vor allem auf die Doktorandinnen und Doktoranden. Erst sie werden der School Leben geben - durch gemeinsame Seminare, Kurse, Hackathons und Retreats." 

Weitere Informationen zur Research School IDEAS und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der IDEAS-Website. 

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